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Prolog |
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Für meine Frau Bobbi, die all die
Spinnereien ertragen muss, und die mir den nötigen
Freiraum für eine zeitintensive Beschäftigung verschafft. Ihr Anteil an
meinem
Fortschritt ist größer, als der Teil, den ich dazu beitrage.
Your Nobody ‘Til Somebody Loves You
by Dean Martin |

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Ortausgang Seligmann, AZ
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Der Weg ist das Ziel
Wer kennt ihn nicht, den Traum vieler
Motorradfreaks und USA-Freunde, einmal mit einer Harley-Davidson quer durch
die Vereinigten Staaten zu reisen. Eine Zeitreise auf derjenigen Straße zu
unternehmen, die Ost- und Westküste miteinander verbindet, bzw. verbunden
hat. Diese Straße, die auch als Motherroad bezeichnet wird, oder besser
bekannt ist unter dem Namen Route 66. Mit der Harley nahezu ziellos über den
schwarzen Asphalt der Route 66 dahinzuschweben, im Schlepptau nur das
Blubbern des Motors, dessen einzige Destination es zu sein scheint diesen
unvergleichlichen Sound zu produzieren. Vor einem die endlose Straße, und im
Rückspiegel verschwindet gerade die Sonne hinter einem der nahe gelegenen
Gebirgsformationen. Eins von diesen zahllosen, nostalgischen, beinahe
verkommenen Motels befindet sich bereits in greifbarer Nähe. Der Gedanke an eine
deftige Mahlzeit und an eine Dusche, mit der man sich vom Staub der Straße
befreien kann, lässt einen noch mal leicht am Gasgriff drehen. Schließlich
überkommt einen beim Betreten des kleinen Empfangsraumes, der ein wenig
schmuddelig wirkt, wieder das Gefühl, die Zeit ist hier stehen geblieben.
Das ist es, wofür sich ein echter Biker begeistern kann.
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Tucumcari, NM |

Sitgreaves Pass Oatmann, AZ |
Zugegeben, mit diesen Ausführungen bin
ich ein wenig vom Thema abgeschweift. Aber was ist das eigentliche Thema
dieser Website?...
Ich wollte versuchen ein Gefühl zu beschreiben, das für die meisten
Leser wohl eher nachvollziehbar sein wird, als das was nun folgt, aber das
von einigen wenigen mit dem gleichen Enthusiasmus betrieben wird, wie von
den Motorradpuristen das Cruisen auf dem Sattel einer Harley. Was dem einen
seine Harley, ist dem anderen sein Paar Laufschuh.
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Auf den nachfolgenden Seiten geht es
im Grunde nur um das Thema Laufen, Laufen und Laufen. Man könnte meinen,
welch eine monotone Angelegenheit. Aber desto intensiver man sich mit dieser
Sportart beschäftigt, und damit meine ich sowohl Körper und Geist, wird man
gerade in dieser Monotonie einen ganz eigenen Reiz entdecken. Es gibt eine ganz
besondere Spezies von Läufern, die diesen Sport in seiner extremsten
Ausprägung betreiben, sowohl was die Länge und das Profil der Laufstrecke,
als auch die klimatischen Bedingungen anbetrifft. Dieser Typus nennt sich
schlichtweg Ultraläufer.
Das
Ende eines jeden Weges ist erst der Anfang eines neuen Weges,
der länger und anspruchsvoller ist.
by Anatoli Boukreev
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Einer der Orte, an dem eine der
anspruchvollsten Laufveranstaltungen weltweit ausgetragen wird, heißt Badwater und
befindet sich in der nordamerikanischen Wüste (Death Valley). Somit ist auch
die Namensgebung dieser Website erklärt. Obwohl man mit der Verwendung von
Superlativen stets vorsichtig umgehen sollte, kann man den Badwater
Ultramarathon ruhigen Gewissens zu den schwierigsten Events dazuzählen. Mit
der Website badwaterultra.de möchte ich allen, die Interesse daran haben,
das Thema Ultralaufen ein wenig näher bringen. Außerdem soll sie den
Badwater Ultramarathon-Aspiranten als Informationsquelle und Plattform zum
Austausch von Erfahrungen dienen.
Gleichzeitig betrachte ich diese Seiten als Visualisierung eines Traumes,
der vielleicht irgendwann in Erfüllung gehen wird. Die Erstellung und Pflege
dieser Seiten ist Teil der mentalen Vorbereitung auf ein Erlebnis der
besonderen Art. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen,
dass ich mit dieser Website keine kommerziellen Interessen verfolge.
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Badwater im Death Valley, CA
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Freund Muli am "Tiefpunkt"
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Wenn immer ich gefragt werde:
"Warum
willst Du ausgerechnet am diesem Badwater Ultramarathon teilnehmen? Warum
willst Du Dir das antun?" So antworte ich stets mit einem Zitat von George Mallory aus dem Jahre 1924. Seine Antwort auf die Frage, warum er den Mount
Everest besteigen wolle, war schlicht und präzise.
Weil es ihn gibt!
by George Mallory |
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content of http://badwaterultra.de |
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